Brand Ambassador – Ja oder Nein

_

Brand Ambassador – Ja oder Nein

Hallo Zusammen,

Derzeit ist es unter den Zuckerkünstlern ein absoluter Trend:  Brand Ambassador für eine Marke.
Viele wünschen es sich, einige sind es.

Aber was steckt hinter diesem Titel und was sind die Bedingungen dafür?
Ein Ambassador ist nichts anderes als ein sog. Botschafter.
Damit wird schon gut umschrieben, was die Aufgabe ist:
– Gesicht des Produktes sein
– die Interessen und Inhalte der Marke transportieren
– regelmäßig Produkte der Marke präsentieren
– mit den Produkten bei eigenen Projekten und in Kursen arbeiten
– authentisch sein und mit den potentiellen Kunden auf verschiedensten Wegen kommunizieren

Eine schöne Seite, die grundsätzlich die Aufgaben eines Brand Ambassador = Markenbotschafters erklärt, findet ihr hier:

https://www.ionos.de/digitalguide/online-marketing/verkaufen-im-internet/brand-ambassador-definition-aufgaben-und-ziele/

Für wen ist die Aufgabe als Brand Ambassador geeignet?
Das ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage. Ich denke ob und inwiefern man dazu geeignet ist und es machen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Gerade für Menschen, die Tortenkunst als Business betreiben, ist eine gute und wichtige Kooperation.
Bei Hobbykünstlern und Gelegenheitsbastlern müssen sich beide Seiten einfach fragen, ob und inwiefern es passt oder sinnvoll ist.

Ambassador ja oder nein?
Ich bin ein Mensch, der gute Produkte und Marken gerne unterstützt und auch im Zusammenhang mit eigenen Projekten erwähnt und präsentiert. Wenn Produkte für mich eine gute Qualität haben und ich dieses guten Gewissens empfehlen kann, dann mache ich dies sehr gern.
Vor einiger Zeit ergab sich für mich die wundervolle Gelegenheit, für eine Marke Brand Ambassador / Markenbotschafter zu werden.
Leider musste ich feststellen, dass man mit diesem „Titel“ in seinem Radius als Kursdozent ziemlich eingeschränkt wurde.
Jedoch nicht durch meinen Vertragspartner, sondern teilweise durch die Vertragssituation der Personen, mit denen ich Kurse anbieten wollte.
Es gibt mitunter Marken, die ihren Markenbotschafter sehr an ihre Produkte vertraglich binden möchten.
D.h. auch, dass sog. Gastdozenten (wie ich z.B.) an die Verwendung der Produkte gebunden wären, sollten sie in den Räumen des Markenbotschafter Kurse geben.
Dies wurde mir zum Verhängnis, nachdem ich den Posten als Ambassador angenommen hatte.
Nachdem ich dies öffentlich gemacht hatte, bekam ich Probleme hinsichtlich meiner geplanten Kurse als Gastdozent. Im schlimmsten Fall wären Kurse mitunter gecancelt worden, wenn ich meine Produkte verwenden wollte.

Da ich wenige Kurse gebe und mein Netzwerk sehr begrenzt ist, habe ich mich schweren Herzens entschieden, die Position wieder zurückgeben.

Die Entscheidung, als Künstler vorerst meine Unabhängigkeit zu wahren und dennoch ein Produkt oder eine Marke zu empfehlen von der ich überzeugt bin, erscheint mir im Moment der sinnvollste Weg, auch wenn es schade ist, da ich die Marke und die meisten der Produkte sehr schätze.

Lg Jenny

Kommentar verfassen

Back To Top
Language
Zurück