BiskuitIch habe viele Rezepte und lange Zeit gebraucht, um einen für mich adäquaten Boden zu finden.
Denn er sollte garantiert funktionieren, lecker und luftig sein und wenn nötig eine gute Höhe erhalten.
All das habe ich in dem folgenden Rezept gefunden.
Das Rezept selbst habe ich in einer Backgruppe bei Facebook entdeckt. Leider weiß ich sowohl die Gruppe, als auch die Verfasserin nicht mehr.
Falls eben diese meinen Beitrag lesen sollte, so möchte ich mich auf diesem Wege nochmals ganz herzlich für diesen tollen Tipp bedanken.

Zutaten

Für eine 26er Springform benötigt man:
6 Eier (Größe M)
220 g Zucker
2 Pkt Vanillinzucker
Prise Salz
280g Mehl
2 Teelöffel Backpulver

Für eine 28er Springform benötigt man:
9 Eier (Größe M)
330g Zucker
3Pkt Vanillinzucker
große Prise Salz
420g Mehl
3Tl Backpulver

Für einen hohen Boden sind die Mengen entsprechend zu erweitern bzw. die Menge der 28er Form in eine kleinere Springform zu füllen.
Den Backofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Springform oder Tortenring mit Backpapier auslegen.
Eier in der Küchenmaschiene mit der Prise Salz ca. 1 Minute bei höchster Stufe schaumig schlagen, um die Struktur der Eier zu lockern.
Dann den Zucker zügig einlaufen lassen und das ganze für ca. 10–15 Minuten dick cremig aufschlagen, bis sich das Volumen etwas verdreifacht hat.
In der Zwischenzeit das Mehl samt Backpulver sieben.

Nach Ablauf der Zeit das gesiebte Mehl/Backpulvergemsich in 2–3 Portionen mit einem Teigschaber oder Holzlöffel und viel Geduld und Liebe unter die Masse heben, bis ein homogener Teig entstanden ist.
Den Teig zügig in die Backform geben, glatt streichen und in den vorgeheizten Backofen geben.
Grundsätzlich wird ein Backzeit von 40 Minuten angegeben. Es empfiehlt sich jedoch, mit dem Stäbdchentest hin und wieder die Festigkeit zu prüfen.

Nach dem Backen kann der Biskuit direkt aus der Form geholt und, je nach Beschaffenheit der Oberfläche, umgedreht werden. Somit erhält man von beiden Seiten eine glatte Oberfläche.
Vereinzelt wird empfohlen, den Boden in seiner Form auskühlen zu lassen. Wenn dieser durchbacken ist, ist diese Vorgehensweise nicht von Nöten.

Tipp 1:

Wird der Boden mit der Zeit an der Oberfläche zu dunkel, ist aber noch nicht durchbacken, so sollte man den Boden mit Alufolie abdecken. Dies verhindert ein weiteres nach bräunen der Oberfläche.

Tipp 2:

Damit der Boden richtig gut hochzieht, arbeite ich mit einem Trick:
Sobald der Boden unter Ober- und Unterhitze nicht mehr klettert, wechsel ich auf Umluft.
Achtung: dabei die Temperatur im Auge behalten, da diese sich bei diesem Wechsel erhöht und angeglichen werden muss!
Meist zieht der Boden dann nochmals an und klettert ein ganzes Stück nach oben. Je nach Gefühl und Gesamtkonsistenz (und ob der Boden noch klettert bzw. die Höhe ausreichend ist), schalte ich zurück auf Ober- und Unterhitze und lasse den Boden durchbacken.

 

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