Herstellung Long Board Torte

Long Board Torte

Herstellung Long Board Torte

Eine spannende Aufgabe stellte eine Long Board Torte zum 14ten Geburtstag dar, musste ich mich doch erst einmal schlau machen, was überhaupt ein Long Board ist. Skate Boards kennt heute so gut wie jeder.
Ein Long Board sieht auf den ersten Blick genauso aus, ist jedoch wesentlich größer und vor allem länger. Nachdem ich mich im Netz hinsichtlich des Sportgeräts schlau gemacht hatte, stand die Suchen nach entsprechenden Vorlagen an.

Long Board

Das Long Board ist bis auf kleine Drähte in den Achsen der Räder aus essbaren Materialien.
Damit ich die richtige Form für das Board bekommen konnte, habe ich Bilder des Boards (von oben und unten) in entsprechender Größe ausgedruckt und als Schablone zurechtgeschnitten. Für das Board habe ich Blütenpaste verwendet. Die Achsen und Räder habe ich per Hand zurechtgeschnitten bzw. gerollt.
Wie bereits erwähnt, sind in den Achsen dünne Drähte. Diese sind die Verbindungsstücke zwischen Rädern und Achse.
Beides habe ich vor dem Trocknen miteinander verbunden.
Damit die Einzelteile schnell genug trocknen und dadurch die erforderliche Stabilität erhalten, habe ich einen Pfannenspritzschutz aus Metall verwendet, wie hier auf dem Foto zu sehen ist. Dieses feinmaschige Gitter ermöglicht ein beidseitiges Trocknen und ist für mich ein wichtiger Helfer wenn es um das Trocknen kleinerer Teile (z. B. auch Buchstaben) geht.

 

Die Grip Oberfläche habe ich mit normalem Kristallzucker hergestellt, welchen ich mit Sugarflair Pastenfarbe vermengt habe und anschließend getrocknet wurde.
Nach dem Trocknen habe ich die obere Seite des Boards mit Zuckerkleber bestrichen und den gefärbten Zucker aufgetragen. Zum Schluss kommen die für das Board erforderlichen Streifen aus hauchdünn gerollt und geschnittene Blütenpaste. Das fest kleben der Streifen auf der unruhigen Zuckerstreusel Oberfläche erforderte einiges an Geschick.
Anschließend habe ich die Achsen und kleinen Metallblenden (Dreiecke) angebracht und somit war das Board als Dekorelement fertig.

Torte
Für den Biskuitboden habe ich mit dem auf meiner Seite veröffentlichten Rezept gearbeitet.
Bei diesem Boden habe ich die Menge der 28er Springform in eine 23er gebacken und damit die für mich erforderliche Höhe erreicht.
Um die Straßenoptik und entsprechende Form zu erhalten, habe ich mit einem scharfen Messer zuerst im oberen Drittel die Schräge geschnitten, jedoch nicht durch die gesamte Torte, sondern nur im erforderlichen Bereich.
Danach kam der senkrechte Schnitt für die innere Rundung und im Anschluss das Schneiden der einzelnen Schichten für die Füllung.
Das ausgeschnittene Stück habe ich dann einfach umgedreht auf oberen Boden mit einer Schicht Ganache fixiert und somit die lange Kurvenform erhalten.
Damit die Straße eine glatte und saubere Form erhält, habe ich versucht, die Ganachedecke möglichst ebenmäßig und sauber aufzutragen.
Das Eindecken mit Fondant habe ich nicht in einem Stück vorgenommen, sondern zuerst den Straßenabschnitt und dann die Seite. Die Nähte habe ich mit den Bordsteinkanten optisch verdeckt, welche aus langen Fondantstücken einzeln schnitten und mit Zuckerkleber angebracht wurden.
Leider fehlte mir die Zeit, das Eindecken und Dekorieren zu fotografieren.

 

Fazit
Die ungewöhnliche Form stelle mich vor neue aber spannende Herausforderungen.
Es wäre besser gewesen die Räder und Achsen des Boards einzeln zu trocknen, da durch das Stehen der Räder und dem Gewicht der dazwischen befindlichen Achse die Form der Räder, wenn auch nur minimal, etwas gelitten hat.

Liebe Grüße
Jennifer

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